GESCHICHTE

Sport und Bewegung begleiten mich schon seit meiner Kindheit. Ich durfte im schönen Kleinwalsertal aufwachsen, auch bekannt als die „schönste Sackgasse der Welt“. Auch das Vereinsleben in der Feuerwehr, Bergrettung und dem Roten Kreuz, haben mein Leben stark geprägt.  Noch während meiner Ausbildung zum Maschinenfertigungstechniker, holte mich mein Schicksal am 05. April 2003 um 15:30 Uhr mit 19 Jahren ein. Ich verlor meinen linken Unterschenkel bei einem Motorradunfall noch an der Unfallstelle.

 

 Dank der schnellen Hilfe meiner Freunde, durfte ich noch weiter Leben und dies sogar mit einer besseren und bewussteren Lebensweise. Eine Welt brach damals für mich anfangs zusammen und ich begann recht früh meine Familie und Freunde wieder zu ermutigen – eine bessere Unterstützung konnte ich mir nicht wünschen – Danke geliebte Familie!

 

Auch meine Freunde waren anfangs etwas schockiert, aber sie lernten recht schnell den Umgang mit meinem neu gewonnenen Humor. Ich wollte es mir beweisen, dass auch mit Prothese alles wieder möglich ist wenn der Kopf „JA“ sagt. Nach nur drei Monaten Spital und Rehabilitation, durfte ich wieder  zu 100% in meinem Ausbildungsbetrieb anfangen. Noch im selben Jahr im Dezember, schnallte ich mir wieder meine Ski unter die Füße und begann an meinem  Hauslift, wo ich bereits mit drei Jahren das Skifahren lernte, mit meiner neuen Skiprothese zu üben. Biken, klettern, schwimmen, dies alles ist kein Problem mehr für mich. „Behinderung findet nur im Kopf statt“. Sogar bei der Feuerwehr konnte ich wieder als Atemschutzträger in brennende Häuser laufen und bei der Bergrettung absolvierte ich den Alpinausbilder mit meinem Handicap.

 

Ich kann wieder alles machen, genau wie vor dem Unfall, nur mit mehr Bewusstsein.

„Sei gut zu dir selbst, dann kannst auch du gut zu deiner Umwelt sein“. Diesen Spruch habe ich mir ausgedacht und er sollte mich bis zum heutigen Tag begleiten. Das Leben ist zu schön, um es aufzugeben. 2012 verschlug es mich aus beruflichen Gründen in die Schweiz, wo ich bis heute als Dipl. Rettungssanitäter arbeite und meine Liebe fürs Leben gefunden habe. Dieser Schritt, war sehr wertvoll für mich und bereichert mich jeden Tag noch mehr. 2014 begann ich wieder professionell mit dem Skifahren und trainierte sehr hart. 2015 wurde ich in den österreichischen Skiverband (ÖSV) im Behindertenskisport aufgenommen und absolviere seither auf internationaler Ebene div. Skirennen (IPCAS, Europacup, Weltcup).

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Sport und Bewegung begleiten mich schon seit meiner Kindheit. Ich durfte im schönen Kleinwalsertal aufwachsen, auch bekannt als die „schönste Sackgasse der Welt“. Auch das Vereinsleben in der Feuerwehr, Bergrettung und dem Roten Kreuz, haben mein Leben stark geprägt.  Noch während meiner Ausbildung zum Maschinenfertigungstechniker, holte mich mein Schicksal am 05. April 2003 um 15:30 Uhr mit 19 Jahren ein. Ich verlor meinen linken Unterschenkel bei einem Motorradunfall noch an der Unfallstelle.

 

 Dank der schnellen Hilfe meiner Freunde, durfte ich noch weiter Leben und dies sogar mit einer besseren und bewussteren Lebensweise. Eine Welt brach damals für mich anfangs zusammen und ich begann recht früh meine Familie und Freunde wieder zu ermutigen – eine bessere Unterstützung konnte ich mir nicht wünschen – Danke geliebte Familie!

 

Auch meine Freunde waren anfangs etwas schockiert, aber sie lernten recht schnell den Umgang mit meinem neu gewonnenen Humor. Ich wollte es mir beweisen, dass auch mit Prothese alles wieder möglich ist wenn der Kopf „JA“ sagt. Nach nur drei Monaten Spital und Rehabilitation, durfte ich wieder  zu 100% in meinem Ausbildungsbetrieb anfangen. Noch im selben Jahr im Dezember, schnallte ich mir wieder meine Ski unter die Füße und begann an meinem  Hauslift, wo ich bereits mit drei Jahren das Skifahren lernte, mit meiner neuen Skiprothese zu üben. Biken, klettern, schwimmen, dies alles ist kein Problem mehr für mich. „Behinderung findet nur im Kopf statt“. Sogar bei der Feuerwehr konnte ich wieder als Atemschutzträger in brennende Häuser laufen und bei der Bergrettung absolvierte ich den Alpinausbilder mit meinem Handicap.

 

Ich kann wieder alles machen, genau
wie vor dem Unfall, nur mit mehr Bewusstsein.

„Sei gut zu dir selbst, dann kannst auch du gut zu deiner Umwelt sein“. Diesen Spruch habe ich mir ausgedacht und er sollte mich bis zum heutigen Tag begleiten. Das Leben ist zu schön, um es aufzugeben. 2012 verschlug es mich aus beruflichen Gründen in die Schweiz, wo ich bis heute als Dipl. Rettungssanitäter arbeite und meine Liebe fürs Leben gefunden habe. Dieser Schritt, war sehr wertvoll für mich und bereichert mich jeden Tag noch mehr. 2014 begann ich wieder professionell mit dem Skifahren und trainierte sehr hart. 2015 wurde ich in den österreichischen Skiverband (ÖSV) im Behindertenskisport aufgenommen und absolviere seither auf internationaler Ebene div. Skirennen (IPCAS, Europacup, Weltcup).